Logo
Förderverein Schweizer Kleintierrassen

Henzmannstrasse 18, 4800 Zofingen
062 745 94 88
D | F | I

Kleintierrassen

Archiv

Schweizer Kleintiere zu Gast beim WWF
 
Vor fünfzig Jahren wurde der WWF in Zürich gegründet – Grund genug, dieses Jubiläum mit einer aussergewöhnlichen Ausstellung auch in Zürich zu begehen. Unter dem Titel "WWF – eine Biografie" ist die Ausstellung im Parterre des Landesmuseums und im Innenhof von Mitte April bis Mitte September für das Publikum geöffnet. Dort sind in neun Schrebergärten Zonen unserer Umwelt dargestellt, aber auch Tiere der Schweizer Kleintierrassen stellen sich dort in den Dienst des WWF.
Das szenographische Konzept widmet sich den Lebensräumen, die Mensch und Natur auf der Erde zur Verfügung stehen. Während im Innenraum in verschiedenen "Highlights-Zimmer" die Geschichte des WWF aufgezeigt wird, wurde im Innenhof des Museums erstmals eine "Freiland-Ausstellung" aufgebaut, die mehr als sehenswert ist.
 
Der Footprint-Garten
Der sogenannte "Footprint"-Garten thematisiert den Umgang der Menschen mit Wasser, Boden, Rohstoffen und Energie. Die Leitidee ist die Welt des Schrebergartens. In neun Zonen erkunden die Besucherinnen und Besucher verschiedene Altagsbereiche, die zur Reflexion über den persönlichen Ressourcenverbrauch beim Wohnen oder Reisen einladen. Im Zentrum steht der "Footprint"-Rechner, mit dem sich der eigene ökologische Fussabdruck berechnen lässt. In zwei der neun Zonen sind auch Kaninchen und Hühner zu sehen, natürlich von den bedrohten Schweizer Kleintierrassen. Der gleichnamige Förderverein (FSK) zeichnete für die Auffuhr der Tiere verantwortlich.
 
Ein Hühnerhof für 2000 Kalorien
In der Zone Landwirtschaft zeigen verschiedene Flächen anschaulich, wie viel Boden benötigt wird, um 2000 kcal eines Grundnahrungsmittels (Rindfleisch, Eier, Gemüse, Obst, Weizen) zu produzieren. Dort tummeln sich in einem schmucken Hühnerhof Appenzeller Bart- und Spitzhaubenhühner sowie eine Schweizerhenne. Die bunte Hühnerschar, angeführt von einem stolzen Appenzeller Spitzhaubenhahn, hat sich schon gut eingelebt und fleissig Eier gelegt, die, so Szenograph Ralph Meury, dann versteigert werden sollen.
 
Verdichtetes Wohnen für Kaninchen
In der Zone Wohnen zeigen neun aufeinandergestellte, tierschutzkonforme Kaninchenställe mit einem Augenzwinkern, dass verdichtetes Bauen in die Höhe Heizkosten spart. Die Ställe sind mit Ausläufen versehen und werden von den Schweizer Kaninchenrassen Schweizer Fuchskaninchen Schweizer Fehkaninchen und Schweizer Dreifarbenkleinscheckenkaninchen letztere zwei mit Jungtieren bewohnt. Die Betreuung der Tiere erfolgt durch Fachleute unseres Verbandes, die täglich zum Rechten sehen.
 
Der WWF setzt sich seit fünfzig Jahren für die Erhaltung von gefährdeten Tieren und die Natur ein. Die meisten Schweizer Kleintierrassen sind schon doppelt so alt und gelten als gefährdet. Was passt also besser zum WWF und zu dieser Ausstellung, als unsere "kleinen Schweizer", die im Verlaufe dieses Sommers wohl mehr als 100'000 Besucherinnen und Besucher erfreuen und, so ist zu hoffen, auch neue Freunde finden werden.
 
Weitere Informationen unter:
www.landesmuseum.ch
www.schweizer-kleintierrassen.ch
 
Text und Bilder: Gion P. Gross


Geheimtipp für Ihren Vereinsausflug

Geheimtipp für Ihren Vereinsausflug

Wer noch eine gute Idee für den Sommerausflug seines Vereins sucht, dem sei diese nicht nur der Tiere wegen sehr interessanten Ausstellung sehr empfohlen. Das Landesmuseum in Zürich liegt direkt neben dem Hauptbahnhof, es empfiehlt sich deshalb, mit dem Zug anzureisen.
Öffnungszeiten/Eintritt
Dienstag . Sonntag 09:00 – 17:00 Uhr
Erwachsene Fr. 10.00, Kinder bis 16 Jahre gratis
 
www.landesmuseum.ch